Fleece
Fleece (engl. für Flausch, deutsch: Faserpelz) ist die englische Bezeichnung für synthetische Wolle, die aus Polyester (wie z. B. alten PET-Flaschen) hergestellt wird. 1979 wurde der Stoff von Malden Mills Industries Inc. (USA) vorgestellt. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte unter der Marke Polartec und gilt als Weltmarktführer in diesem Bereich.

Bei Fleece handelt es sich nicht um ein Gewebe, sondern um Maschenware. Bei der Bindung werden Plüschhenkel gebildet, die anschließend aufgeschnitten und aufgeraut werden. Da Fleece im deutschen wie „Vlies“ ausgesprochen wird, treten häufig Verwechslungen mit Vliesstoff auf. Fleece wird hauptsächlich für wärmende Funktionsbekleidung im Natursport wie Jacken, Hosen, Mützen, Handschuhe aber auch Decken verwendet.

Es gibt verschiedene Qualitäten, die mit Zahlen bezeichnet werden. Sie geben das Gewicht in Gramm pro Quadratmeter an. Je größer die Zahl, desto dicker ist der Fleece. Übliche Werte sind 100, 200 und 300 g/m².

Fleecestoffe zeigen folgende Eigenschaften, die sie besonders als Alternative zu Wollstoffen verwendbar machen:
  • besonders hohes Wärmeisolationsvermögen bei geringem Gewicht
  • widerstandsfähig und damit langlebig
  • weitgehend knitterfrei und elastisch
  • wasserabweisende Oberfläche und sehr schnell trocknend, aber nicht wasserdicht
  • weich auf der Haut (kein Kratzen wie bei Schurwolle)
  • recyclingfähig, teilweise auch schon Recyclingfasern im Angebot
(Quelle: Wikipedia)
Klima Membran
Klima Membran ist ein Funktionstextil, das durchlässig ist für Wasserdampf, nicht aber flüssiges Wasser. Es ist eine ca. 5 bis 25 μm dicke Membran, die auf ein textiles Trägermaterial aufgebracht (= laminiert) wird und in Bekleidung und Schuhen vor Nässe schützt.

Die hohe Atmungsaktivität gewährleisten hydrophile Molekülbausteine in der sonst hydrophoben Membran. Die hydrophilen (Wasser anziehenden) Bestandteile der Sympatex-Membran nehmen Feuchtigkeit vom Körper auf und geben sie durch Verdunstung nach außen ab: Durch einen physikalisch-chemischen Prozess werden die durch die Transpiration entstehenden Wasserdampfmoleküle – wie in einem Billardsystem – entlang der Molekülketten nach außen transportiert. Dieser Effekt nimmt mit dem Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschied zwischen den Membranseiten zu. Je größer der Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschied zwischen innen und außen, umso mehr Feuchtigkeit wird durch die Membran geleitet. Die Wirksamkeit nimmt also bedarfsorientiert zu: Je mehr man schwitzt, desto mehr Feuchtigkeit kann die Membran nach außen transportieren.

Daunen
Eine Daunenjacke ist eine Jacke, die über eine Füllung aus Daunen von Enten oder Gänsen verfügt.

Aufgrund ihrer wärmeisolierenden Verarbeitung und den verwendeten Daunen ist die Daunenjacke besonders atmungsaktiv und hält sehr warm. Ihre Leichtigkeit ist auf das geringe Gewicht der Daunen sowie auf die Verwendung von Polyamidobergeweben zurückzuführen.

Als Daune wird das Untergefieder von Wasservögeln bezeichnet. Diese zeichnen sich durch ihre weichen und elastischen Verästelungen aus, in denen Luft gespeichert werden kann. Die Daunen werden in die Kammern der Daunenjacke eingearbeitet.

Die Qualität erkennt man an der Daunen-Füllmenge, sowie an der Bausch- und Füllkraft der Daunen.

(Quelle: Wikipedia)

Softshell
Softshell ist ein Überbegriff für einen Teil der Funktionstextilien. Er wird meistens im Zusammenhang mit moderner Sport- und Freizeitbekleidung im Jacken- und Oberbekleidungsbereich verwendet.

Softshell besteht häufig aus 2 oder 3 laminierten Membranschichten. In der Regel besteht die Außenschicht aus einem mechanisch widerstandsfähigen und strapazierfähigen Material, das das Innenfutter isoliert und Feuchtigkeit transportiert. Dies können aus Kunstfasern gewebte Stoffe, aber auch Laminate sein. Dabei handelt es sich um Fasern mit einem guten Feuchtetransportvermögen, die selbst nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Die Gewebe oder Gewirke sind meistens robust, wo z. B. Rucksackgurte scheuern könnten, besonders weich und anschmiegsam, wo es auf Bewegungsfreiheit ankommt, und erhöht wasserdampfdurchlässig in Bereichen hoher Schweißaussonderung.

Häufig kommt Softshell bei Jacken zum Einsatz, welche von Outdoorsportlern getragen werden. Softshells gelten als sehr leicht und kombinieren die Funktionen einer äußeren und mittleren Bekleidungsschicht. So können Softshell-Jacken auch als ein Kompromiss zwischen Fleece-Jacken und Regenjacken angesehen werden, wodurch Gewicht eingespart werden kann. Je nach Verarbeitung und Material kann Softshell ähnlich wie Fleece luftdurchlässig und wärmend, aber auch winddicht und widerstandsfähig sein. Softshell-Jacken sind in der Regel bei leichten Schneefällen oder leichten Niederschlägen wasserabweisend, aber nicht absolut wasserdicht (abhängig von der Wassersäule) und bei Dauerregen weniger zu empfehlen. Ideal sind Softshell-Jacken daher eher bei gemäßigten Temperaturen ohne starke Niederschläge.

(Quelle: Wikipedia)